Jan-Wellem-Platz (Juni 2016)

Mit der Inbetriebnahme der Wehrhahn-Linie hat der Jan-Wellem-Platz seine Funktion als Verkehrsknotenpunkt für den ÖPNV in Düsseldorf endgültig verloren. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde der Jan-Wellem-Platz zum Hauptverkehrsknotenpunkt für Bus- und Straßenbahnlinien, bereits 1988 wurde die U-Bahnstation Heinrich-Heine-Allee zum Hauptverkehrsknotenpunkt. Trotzdem war bis zum Bau des Kö-Bogens ein weitläufiger Busbahnhof vorhanden.

Seit dem Kö-Bogen-Bau fuhren auch nur noch die Busse den Jan-Wellem-Platz an, die auch an der gleichnamigen Haltestelle hielten, die sich zuletzt zwischen dem Kö-Bogen und dem Schadowplatz befand. Nun fahren die Straßenbahnen unterirdisch und halten an den Haltestellen Schadowstraße U und Heinrich-Heine-Allee U. Derzeit deuten nur noch die Schienen und die zurückgelassenen Wartehäuschen darauf hin, dass der ÖPNV früher oberirdisch war.

 Foto: Christian Zimmer, Christian Zimmer/czfotos.de
(#) Die Gleise sind zugeteert und die Wartehäuschen mit Sitzbänken und Mülleimern warten auf ihre zukünftige Bestimmung.

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Tausendfüßler-Reste 2

Nach dem Gratis-Comic-Tag am 11. Mai 2013 habe ich anschließend nochmal die Baustelle vom mittlerweile ehemaligen Tausendfüßler besucht. Im Vergleich zum letzten Besuch waren nicht nur die Stützen mittlerweile weg, sondern auch der Großteil der Schuttberge. Auch die Gleise der Straßenbahn auf der Berliner Allee wurden etwas gestutzt. Dafür stand die Abfahrt zur Immermannstraße noch.

Tausendfüßler-Reste 2

1 Baustelle Kö-Bogen: Links der Libeskind-Bau, hinten die Bäume vom Hofgarten, rechts das Dreischeibenhaus.

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Tausendfüßler-Reste und Dreischeibenhaus

Nach dem Abriss war ich am 21. April 2013 nochmal beim Tausendfüßler, beziehungsweise dort, wo er bislang stand. Denn mittlerweile ist die einstige Hochstraße Geschichte, am damaligen Tag waren nur noch wenige Stein- und Stahl-Haufen übrig. Derzeit streitet man sich, ob eine der Stützen als Denkmal aufgestellt werden soll. Dafür müsste man die Stütze für „unter 10.000 Euro“ von der Abrissfirma zurückkaufen. Außerdem habe ich ein paar Fotos vom Dreischeibenhaus gemacht.

Tausendfüßler-Reste und Dreischeibenhaus

1 Blick hinter dem Schauspielhaus auf das Dreischeibenhaus.

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Tausendfüßler-Abriss

Knapp einen Monat nach dem Abschied vom Tausendfüßler habe ich gestern am 26. März 2013 Fotos von der Baustelle gemacht. Es war zwar nur windige 3 Grad Celsius warm, dafür gab es statt Schneeregen puren Sonnenschein und somit schöne Bilder. Von dem ehemaligen Baudenkmal ist nur noch ein kurzes Stück übrig, Mitte April (Cache) soll der Tausendfüßler endgültig Geschichte sein. Erstaunlich ist, wie viel Stahl damals verbaut wurde. Echte deutsche Wertarbeit, die nun abgerissen wird.

tausendfuessler-abriss-01

1 Blick von der Ecke Immermannstraße/Klosterstraße auf die ehemalige Abfahrt Immermannstraße des Tausendfüßlers.

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