Grenzen sollten offen bleiben

Irgendjemand hat am S-Bahnhof in Erkrath einen Beutel mit dem darauf gepinselten Spruch „Grenzen sollten offen bleiben – Refugees Welcome“ aufgehängt, was jeder vernünftig denkende Mensch nur unterschreiben kann. Hat auch ein bisschen was von Kommunikationsguerilla, denn mit der Bahn dürfte das sicherlich nicht abgesprochen sein. Coole Aktion.

Informationen zu den Flüchtlingen in Erkrath hat die Stadt hier.

Beutel am S-Bahnhof in Erkrath.
(#) Beutel am S-Bahnhof in Erkrath.

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Plakat: ÖPNV abschaffen!

Die PARTEI fordert, den ÖPNV abzuschaffen. Dazu heißt es auf der Website der PARTEI von Radevormwald:

ÖPNV abschaffen

Die Situation im Nahverkehr ist für alle Rader Bürger, die darauf angewiesen sind untragbar. Also fordern wir mehr Konsequenz: ÖPNV abschaffen!

Doch nicht nur in Radevormwald, auch in Wuppertal sind die Zustände unthaltbar – vorallem am Wuppertaler Hauptbahnhof. Und so haben PARTEI-Anhänger auch dort plakatiert, am Ende des ehemaligen Fußgängertunnels. Gestern morgen fotografiert, bereits am Nachmittag war das Plakat wieder verschwunden – vermutlich hat es die Deutsche Bahn schnell wieder entfernt. Die PARTEI war in der Vergangenheit auch schon auf der anderen Seite des ehemaligen Döppersbergtunnels aktiv.

Plakat von Die PARTEI mit dem Slogan ÖPNV abschaffen
(#) Plakat von Die PARTEI mit dem Slogan „ÖPNV abschaffen!“

Siehe auch ÖPNV abschaffen! im Pendlerblog.

Schützenfest Erkrath 2015: Der Letzte Schrei

Wie in jedem Jahr fand auf dem Schützenfest in Erkrath auch dieses Jahr wieder die „Rocknacht“ am 04. Juni 2015 statt, als Band war nach dem Comeback im letzten Jahr wieder „Der Letzte Schrei“ im Festzelt.

Schade war, dass das Zelt nur etwa bis zur Hälfte gefüllt war – viele Leute sind draußen geblieben, sicherlich wegen dem schönen Wetter (und der ein oder andere auch um das Eintrittsgeld zu sparen). Trotzdem war die Band gut drauf, unter den Special Guests waren unter anderem Marlon Schäfer am Schlagzeug und Dirk Hanten mit der Mundharmonika dabei.

Die Bühne.
(#) Die Bühne.

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Döppersberg: Radlader nimmt Treppe

Wie kommen die Baufahrzeuge, die beim Decken-Abriss im Döppersbergtunnel arbeiten, eigentlich dort unten rein, wenn der Fußgängertunnel doch gesperrt ist? Sie fahren einfach die ehemalige Treppe zum Busbahnhof runter/rauf. Damit die Räder geschont werden wurde Erde über die Treppe geschüttet.

(#) Radlader auf der Baustelle Döppersberg in Wuppertal-Elberfeld fährt über die Treppe in den ehemaligen Fußgängertunnel.

Döppersbergtunnel: Rückbau Decke

Kaum ist der Döppersbergtunnel geschlossen beginnt auch schon der große Abriss. Mit dem „Rückbau Decke“ wird die alte Holzdecke komplett runtergerissen. Auch wenn der Bauzaun am Hauptbahnhof mit einer Plane abgedeckt ist, so gibt es bereits das erste Guckloch. Und auch am Bauzaun in der Innenstadt gibt es eine Änderung: Das „R.I.P. Döppersbergtunnel“-Bild ist verschwunden, dafür sind „Wirr ist das Volk“-Sticker von der Partei auf den Schildern.

Blick in den Döppersbergtunnel von der Innenstadt aus, eine Arbeitslampe leuchtet in den Tunnel hinein.
(#) Blick in den Döppersbergtunnel von der Innenstadt aus, eine Arbeitslampe leuchtet in den Tunnel hinein.

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R.I.P. Döppersbergtunnel

Wenn man vom Hauptbahnhof in Wuppertal in die Innenstadt von Elberfeld möchte musste man bislang durch einen Fußgängertunnel unter der Bundesstraße 7 hergehen. Der etwa 150 Meter lange Fußgängertunnel wurde am 1. Dezember 1961 eingeweiht und wurde am 19. Januar 2015 im Rahmen der Umbauarbeiten am Döppersberg geschlossen.

Zukünftig sollen die Fußgänger über eine Brücke vom Hauptbahnhof zur Innenstadt gelangen, als Übergangslösung gibt es bereits jetzt eine Brücke über die Baustelle. Besonders traurig ist die Schließung des Tunnels nicht, wurde er unter den Wuppertalern doch schon lange aufgrund entsprechender Hinterlassenschaften als „Harnröhre“ bezeichnet.

Absperrung vor dem ehemaligen Fußgängertunnel in Wuppertal-Elberfeld (Eingang an der Innenstadt).
(#) Absperrung vor dem ehemaligen Fußgängertunnel in Wuppertal-Elberfeld (Eingang an der Innenstadt).

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